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Allgemeines

Beitragvon Speedy » 12. Nov 2013 19:31

Lemke kritisiert Bremer Ex-Führung mit Allofs und Schaaf

Werder Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke hat die Personalpolitik der ehemaligen sportlichen Leitung des Bundesligisten in Person von Ex-Geschäftsführer Klaus Allofs und des langjährigen Cheftrainers Thomas Schaaf kritisiert. Bei der Erinnerung an einige Transferflops falle er "heute noch in Ohnmacht", sagte der einstige Werder-Manager bei der Benefizveranstaltung Syker Bürgermahl.

Man habe den eigenen Nachwuchs vernachlässigt und viel Geld für schlechte Spieler ausgegeben, äußerte der 67-Jährige weiter. Wirtschaftlich, so Lemke weiter, habe man den Fehler begangen, während der Jahre in der Champions League das internationale Marketing zu vernachlässigen.
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Re: Allgemeines

Beitragvon Speedy » 12. Nov 2013 19:35

Manager Thomas Eichin fühlt sich im Fußball angekommen

Nicht wenige begegneten ihm voller Skepsis. Ein Manager, der 14 Jahre lang im Eishockey in der Verantwortung stand, soll dabei helfen, Werder Bremen wieder ins internationale Geschäft zu führen. Trotz aller Vorurteile ging Thomas Eichin seinen Weg und hat bereits erste Duftmarken gesetzt. "Ich denke schon, dass ich im Fußball angekommen bin", bekräftigte der 47-Jährige in der Kreiszeitung.

Er habe jedoch auch zuvor "nicht nur 14 Jahre in der Eishalle gesessen", gerade das Treiben in den ersten drei deutschen Ligen sehr genau verfolgt. Daher gab es bei seinem Amtsantritt in Bremen keinerlei Bedenken seinerseits, der Herausforderung nicht gewachsen zu sein. "Ich habe auch eine klare Vorstellung von Spielertypen, die ich bevorzuge, da lasse ich mich nicht beirren", sagte er selbstbewusst.

Eichin: "Wir sondieren auf allen Positionen"

Der im Sommer eingeleitete Umbruch sei nicht beendet. "Wir sondieren auf allen Positionen den Markt", so Eichin. Dabei gehe es aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen bei Werder darum, kreative Lösungen zu finden. Die sommerlichen Neuzugänge Luca Caldirola, Santiago Garcia und Franco Di Santo stehen exemplarisch für diesen Weg. Uneinsichtige Großverdiener wie Marko Arnautovic hatten an der Weser dagegen keine Zukunft mehr.

Teure Stars sind derzeit nicht zu finanzieren. Umso wichtiger ist es, auf junge Akteure zu setzen, wie zum Beispiel Felix Kroos. "Den hatte doch letzte Saison noch keiner auf dem Papier", meinte der ehemalige Gladbacher Profi. Er sei allerdings von den Qualitäten überzeugt gewesen und wollte Neu-Trainer Robin Dutt jene nicht vorenthalten. Kroos die Positiverscheinung der Saison "Ich wollte ihm die Möglichkeit geben, sich Felix anzugucken", so Eichin: "Mir war klar, dass Felix einen Weg in die Mannschaft finden würde." Insgesamt könne der Verein mit der Mittelfeldplatzierung und Entwicklung unter Dutt gut leben. Auf Dauer werde man sich im Umfeld mit einem Rang im Niemandsland der Tabelle nicht zufrieden geben, das weiß auch der Manager. Nach den langfristigen Zielen gefragt gibt es daher keine zwei Meinungen für ihn. "Mittelfristig muss Werder aufgrund seiner Tradition, seiner Nachwuchsarbeit und seines Stellenwerts in der Lage sein, immer an einem europäischen Platz zu kratzen." Die ersten Weichen dafür hat Eichin in den letzten Monaten gestellt.
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Re: Allgemeines

Beitragvon Speedy » 13. Nov 2013 18:45

Erneut hohe Verluste bei Werder Bremen

Willi Lemke, Aufsichtsratsvorsitzender von Werder Bremen, macht sich trotz eines erneuten Millionen-Verlustes keine Sorgen um die finanzielle Situation des Fußball-Bundesligisten. "Wenn ich es richtig sehe, wird es zwar auch in diesem Geschäftsjahr schwer, eine schwarze Null zu erreichen. Aber auch darauf sind wir vorbereitet - und wir gehen auch nach Abschluss dieser Saison nicht in die Knie", sagte der 67-Jährige in einem Interview mit dem Weser Kurier: "Wir sind nach wie vor gesund." Allerdings müsse der Klub "die Entwicklung gut im Auge behalten", um das angehäufte Eigenkapital nicht aufzubrauchen. Am Montag gibt Werder auf der Mitgliederversammlung die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt, erwartet wird ein Minus in der Bilanz von rund sieben Millionen Euro. Damit fahren die Hanseaten nach dem Rekordminus in der Saison 2011/12 von 13,9 Millionen Euro bereits zum zweiten Mal in Serie einen wirtschaftlichen Verlust ein.
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